Zinsbindung

Die Zinsbindung legt fest, wie lange der vereinbarte Sollzins eines Kredits gilt – danach sind neue Konditionen nötig.

Die Zinsbindung, auch Sollzinsbindung oder Zinsbindungsfrist genannt, legt fest, wie lange der vereinbarte Sollzins für einen Kredit gilt. Während dieser Frist bleibt die Rate in ihrem Zinsanteil kalkulierbar, weil sich der Zinssatz nicht ändert - unabhängig davon, wie sich das allgemeine Zinsniveau am Markt entwickelt. Vom Sollzins selbst unterscheidet sich die Zinsbindung dadurch, dass sie nicht die Höhe des Zinses beschreibt, sondern nur den Zeitraum, für den diese Höhe zugesagt ist.

Nach Ablauf der Zinsbindung endet die Zinsgarantie, und für die dann noch offene Restschuld werden neue Konditionen fällig. Was in diesem Moment konkret zu tun ist, klärt die FAQ Was passiert am Ende der Zinsbindung?. Eine erste Einschätzung, wie hoch die Restschuld zu diesem Zeitpunkt voraussichtlich ausfällt, liefert der Tilgungsrechner.