Was ist die Abgeltungssteuer und wie mindert sie Zinserträge?
Die Abgeltungssteuer ist die Einkommensteuer auf viele private Kapitalerträge in Deutschland, etwa Zinsen, Dividenden und realisierte Kursgewinne. Bei deutschen Banken wird sie in vielen Standardfällen als Kapitalertragsteuer direkt einbehalten.
Für die Nutzung des Zinseszinsrechners und des Sparplanrechners heißt das: Die Rechner zeigen Brutto-Werte vor Steuern. Wenn aus dem berechneten Zinsertrag tatsächlich Kapitalerträge zufließen, kann der Netto-Betrag niedriger sein. Ob und wie viel Steuer anfällt, hängt unter anderem vom genutzten Sparerpauschbetrag, Kirchensteuer, Solidaritätszuschlag und deiner individuellen Steuersituation ab.
Stand 18. Juli 2026 nennt § 32d EStG für Einkünfte aus Kapitalvermögen einen besonderen Steuertarif von 25 %. § 43a EStG beschreibt für viele Kapitalerträge ebenfalls 25 % Kapitalertragsteuer. Das ist aber kein Netto-Rechner: Spezialfälle wie Investmentfonds, ausländische Quellensteuer, Verlustverrechnung oder Kirchensteuerdetails werden hier nicht berechnet.
FinanzTools ersetzt keine Steuerberatung. Die FAQ soll nur einordnen, warum eine nominale Rendite und ein Brutto-Rechnergebnis nicht automatisch deinem späteren Netto-Ertrag entsprechen. Wer Steuer und Inflation gemeinsam auf die Rendite umrechnen will, findet die Gesamtrechnung in der FAQ Wie berechnet man die Rendite nach Steuern und Inflation?. Für die Besteuerung der gesetzlichen Rente selbst – ein anderer Steuertatbestand als Kapitalerträge – siehe die FAQ Wie wird die gesetzliche Rente versteuert?.